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| 05.02.2010 |

Veranstaltung im Freiraum in Melle am 10. Februar 2010 zum Thema

Designmanagement und moderne Prozesse in der Entwicklung

Informieren Sie sich über diese hochkarätig besetzte Veranstaltung mit der Gästeliste und allen Einzelheiten unter:

http://www.richter-forum.de/calendar.php?todo=showReport&repId=687242&dateId=2

 

 

| 04.02.2010 |

Große Resonanz auf unsere Befragung des Fachanwalts Ulrich Discher

Er ist zweifellos einer der durchsetzungsstärksten Anwälte in Personalfragen. Versiert, sachlich und verständlich arbeitet Rechtsanwalt Ulrich Discher sowohl für Arbeitgeber, wie für Arbeitnehmer. Jetzt hat Herr Rohrer ihn in einer zweiteiligen Interviewreihe zur Personalrechtslagen bei Geschäftsaufgaben befragt. Die Interviews erschienen in der Möbelkultur und stießen auf erhebliche positive Resonanz.

| 01.02.2010 |

Zweifelhaft: Identifikation von Temposündern per Videoaufnahme

Die Chancen für Temposünder, deren Vergehen durch eine Videokamera erfasst wurde, ohne eine Strafe von dannen zu kommen, steigen.
Die Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit um 29 km/h eines Autofahrers auf der A19 sollte mit der Aufnahme einer automatischen Videokamera belegt werden. Der Fahrer legte Widerspruch ein - und bekam vom Bundesverfassungsgericht Recht. Automatisierte, verdachtsunabhängige Überwachung greife in die Persönlichkeitsrechte ein und entbehre der rechtlichen Grundlage.
Viele Gerichte stellen nun Verfahren gegen betroffene Autofahrer ein. Es ist jedoch ein breiter, juristischer Streit ausgebrochen, ob eine rechtliche Grundlage gegeben ist und inwieweit das Urteil der Verfassungsrichter auch für Fotos von Blitzgeräten gilt. Einige Gerichte erkennen auch diese nicht mehr an.
Es ist jedoch fraglich, ob sich diese Rechtssprechung durchsetzt, weil Blitzgeräte verdachtsabhängig arbeiten - sie schießen nur bei Geschwindigkeitsüberschreitung das Foto.

| 28.01.2010 |

Ablenkung durch Navigation

Ein Autofahrer überholt auf der Autobahn mit seinem Mietwagen ein anderes Fahrzeug und schert wieder nach rechts ein. Um sicher zu gehen, dass er nicht den geplanten Halt auf einer Raststätte verpasst hat, schaut er im Navigationsgerät nach.
Währenddessen passt er nicht auf, kann aber noch bremsen, doch es ist zu spät: er fährt auf den Vordermann auf.
Der Mieter hatte eine Haftungsfreistellung im Sinne eines Vollkaskoschutzes mit einer Selbstbeteiligung in Höhe von 950 € unterschrieben, auf die er sich nun berief und die Zahlung des Schadens verweigerte.
Die Richter des Landgerichtes Potsdam teilten nicht die Sichtweise des Mannes: sein Handeln war grob fahrlässig, er muss den Schaden voll bezahlen (LG Potsdam, 6 O 32/09).

| 26.01.2010 |

Deutsche Materialeffizienzagentur bietet Förderung

Die INDOS Unternehmensberatung meldet:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat  die demea initiert – die Deutsche Materialeffizienzagentur.

 
Sie soll:
  • Das öffentliche Bewusstsein über die Bedeutung der Materialeffizienz schärfen und Informationen darüber zur Verfügung stellen.
  • Unternehmen dazu motivieren, Materialeffizenzpotenziale zu erschließen und sie mit den Förderprogrammen VerMat und NeMat dabei unterstützen.
  • Materialeffiziensberater von INDOS betreuen Sie bei der Erkennung und Erschließung von Effizienzpotenzialen mit Rat und Tat.
Zwei Programme sind etabliert worden:

VerMat dient der Förderung der Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz.

Das BMWi fördert über die demea einzelbetriebliche Beratungen zur Verbesserung der Materialeffizienz (VerMat) durch INDOS Berater. Sie besitzen die erforderlichen Kompetenzen, um Einsparpotenziale beim Materialeinsatz zu erkennen, lokalisieren und bewerten zu können. Bevorzugt gefördert werden Vorhaben, bei denen eine hohe, zuverlässige, zeitnahe und messbare absolute Ergebnissteigerung zu erwarten ist. 

 

NeMat fördert die Bildung von Netzwerken zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz. Durch die Bündelung von kompetenten Partnern potenziert sich das Know-how und Synergiepotenziale werden erschlossen. Informationsveranstaltungen, Schulungen und Kooperationen zum gegenseitigen Nutzen führen schneller zum wirtschaftlichen Erfolg! Das Materialeffizienz-Netzwerk wird durch einen neutralen Koordinator geleitet, muss mindestens 4 Netzwerkpartner umfassen und mindestens 75 % der Partner müssen KMU sein.

Gemeinsames Ziel der Netzwerkpartner ist es, durch Erkennen und Umsetzen von Möglichkeiten zur Verbesserung der Materialeffizienz die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

| 20.01.2010 |

Spezielle Fälle: Zahlung von Sozialabgaben

Für die Vergütung von Praktika innerhalb einer dualen Ausbildung müssen keine Sozialabgaben abgeführt werden. Diese Praxisteile des Studiums stellen keine betriebliche Ausbildung dar, so die Richter des Bundessozialgerichtes (B 12 R 4/08).

 

Anders in diesem Fall: ein findiger Unternehmer wollte für das Weihnachtsgeld die Zahlung von Sozialabgaben umgehen. Durch den Bericht einer Zeitschrift kam er auf die Idee, seinen Mitarbeitern das Weihnachtsgeld in Form von Goldmünzen zu zahlen, weil diese Form von Prämien angeblich von Sozialabgaben befreit sei. Falsch, sagten die Richter des Landessozialgerichtes Niedersachsen. Neben der pauschalen Lohnsteuer in Höhe von 25 % sind auch hier Sozialabgaben fällig (L 4 KR 109/07).

| 19.01.2010 |

Treffen Sie uns in Köln!

Thaddäus Rohrer und Dipl.-Kfm. Rudolf Ostermann sind auch in diesem Jahr wieder bis Samstag auf der imm cologne unterwegs.

Beide nutzen gern die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Ihnen. Um ein Treffen zu arrangieren, wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat unter  Tel.: 02922 / 97 30 11.

| 08.01.2010 |

Der Charakter von Zielen und die Voraussetzungen für deren Akzeptanz (Teil 2)

Wenn Ziele für ein Unternehmen, wie unten beschrieben, gestaltet sind, müssen sie noch von den Mitarbeitern eines Unternehmens akzeptiert werden, sodass diese sich für deren Erreichen einsetzen. Dafür müssen wiederum verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein.

Zuerst einmal müssen die Ziele dem Mitarbeiter bekannt gemacht werden. Das geschieht aber häufig schon während der persönlichen Ausarbeitung der Ziele mit dem jeweiligen Mitarbeiter.

In dieser Phase muss eindeutig klar werden, was er erreichen soll. Notwendigkeit und Nützlichkeit der Ziele müssen erkannt werden. Der Mitarbeiter akzeptiert die Zielvorgaben, wenn er sie für angemessen und erreichbar hält. Optimaler Weise ist er intrinsisch motiviert und arbeitet für die Zielerreichung.

 

Wenn den Mitarbeitern die Vision des Unternehmens und/oder die Unternehmensphilosophie bekannt ist, werden viele Abstimmungsprobleme vermieden und Eigeninitiative geweckt.

| 06.01.2010 |

Der Charakter von Zielen und die Voraussetzungen für deren Akzeptanz (Teil 1)

Aus dem Projektmanagement kennen wir das Schlagwort für die Charakteristika von Zielen. Sie sollen SMART sein. Weil das ursprünglich aus dem Englischen kommt („Specific, Measurable, Achievable, Relevant, Timely“), gibt es für dieses Akronym unterschiedliche Übersetzungen. Wir stellen Ihnen unsere Sichtweise vor:

 

Ziele für Mitarbeiter, wie auch für Unternehmen, müssen

 

S        ichtbar und spezifisch, also eindeutig definiert sein, sie müssen

M        essbar anhand von klaren und validen Kriterien sein, sie müssen

A         kzeptiert und aktionsorientiert sein, denn sie wollen erreicht werden, weil sie

R        ealistisch sind und erreicht werden können. Außerdem müssen Ziele

T         erminiert sein, damit eine klare Terminvorgabe existiert.

 

Die Ziele sollten für den Mitarbeiter, aber auch für das Unternehmen, schriftlich festgehalten werden. Nur so können Sie auch überprüft werden.

| 04.01.2010 |

Steuerzahlungen dürfen ohne Sicherheit zurückgestellt werden

Ein Betreiber von Spielautomaten hat vom Bundesverfassungsgericht Recht bekommen: er hatte die Aussetzung seiner Steuerzahlungen beantragt. Diese war vom zuständigen Finanzamt akzeptiert worden, doch es verlangte im Gegenzug eine Sicherheitsleistung, die das Unternehmen aufgrund der finanziell angespannten Situation nicht leisten konnte.

Die Finanzämter müssen aber auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens schauen, dürfen nicht in jedem Fall eine solche Sicherheit einfordern, so die Richter des Bundesverfassungsgerichtes. Das Niedersächsische Finanzgericht hatte die Situation nicht eingehend genug geprüft, lt. BVerfG handele es sich hier um eine „unbillige Härte“.

in Kooperation mit

Diplom-Kaufmann

Rudolf Ostermann

Am Rykenberg 5

59457 Werl

in Kooperation mit

Thomas Spiekermann
Am Rykenberg 5

59457 Werl

spiekermann@rohrer.de

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