Bedenken Sie, dass Sie vermutlich einer unter vielen Bewerbern sind. Es wird dem Personalverantwortlichen die einprägsamste und klarste Bewerbung im Gedächtnis bleiben. Also gliedern und strukturieren Sie Ihren Lebenslauf tabellarisch, übersichtlich und monatsgenau durch. Der Lesende kennt Sie nicht. Er hat nur die Unterlagen vor sich liegen und reagiert möglicherweise ablehnend, wenn er sich fehlende oder unklare Zusammenhänge erklären muss.
Deshalb darf der Lebenslauf keine "Lücken" aufweisen. Relevante Ausfallzeiten, etwa durch Arbeitslosigkeit, Krankheit, Unfallfolgen sind unbedingt zu begründen. Auch wenn Sie sich eine "Auszeit" genommen und sich Ihren Lebenstraum von der Weltreise erfüllt haben, lässt sich das problemlos argumentieren und darstellen. Nichts ist peinlicher als Lücken im Vorstellungsgespräch nachgewiesen zu bekommen!
Vergessen Sie nicht die Unterschrift, denn der Lebenslauf ist ein Dokument! Falsche Aussagen können für Sie zumindest arbeitsrechtliche Folgen haben.
Derzeit konkurrieren zwei grundsätzliche Darstellungsformen: der konventionelle und der EU-Lebenslauf. Beide Formen können auch kombiniert werden.
1. Konventioneller Lebenslauf (mit Foto)
- Angaben zur Person
- Schulbildung
- Berufsausbildung
- Studium
- Berufspraxis
- Weiterbildung
- Besondere Kenntnisse
2. Der EU-Lebenslauf enthält folgende Abweichungen:
- Der EU-Lebenslauf enthält kein Foto
- Der EU-Lebenslauf wird umgekehrt chronologisch dargestellt ("Last job first")
- Der EU-Lebenslauf enthält zudem genauere Angaben der sogenannten "Soft Skills", also der Kernkompetenzen und Schlüsselqualifikationen
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Ihr Team von
Thaddäus Rohrer
