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Der Zeitgeist ist zukunftsfeindlich, technikfeindlich, industriefeindlich.

Es wird zu Recht beklagt, dass auch die Medien einen guten Teil dazu beitragen mit dem mehrheitlichen Transport von Angst und Sorgenfalten, kaum jedoch Hoffnung und Zuversicht in die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Einen Teil der Schuld tragen ganz sicher die Unternehmern selbst, wie Dirk Maxeiner - Mitgründer des Mediennetzwerks "Achse des Guten" - in seinem Artikel "Deutschland im Reptilien.Modus" herausarbeitet:

Unternehmer und Manager beklagen sich gern über ein Meinungs-Klima, das  feindlich und von Voreingenommenheit geprägt sei, wenn es um Marktwirtschaft und freies Unternehmertum gehe. Aber die Beteiligten sollten sich auch einmal fragen, ob sie nicht selbst Teil des Problems sind. Denn in den Top-Etagen der Wirtschaft entwickelt sich geradezu übermächtig der Wunsch, auch einmal zu den Guten zu gehören, endlich Applaus für moralische Hochleistung zu ernten. Die These des Nobelpreisträgers Milton Friedman, wonach Unternehmen nur dann verantwortlich handeln, wenn sie Gewinne erwirtschaften, gilt heute nicht mehr als salonfähig. Kapitalismus und Profit gehören in Unternehmensbroschüren schon seit längerem zu den schmutzigen Wörtern. Wer zum "World Economic Forum" nach Davos reist, sollte mindestens einen Moraltheologen im Gepäck haben. Unternehmen und Manager verwechseln gerne das Wegducken vor harten Auseinandersetzungen mit gesellschaftlicher Verantwortung. Die Unternehmensführer vergessen dabei, dass es auch zur Zivilcourage gehört, Panikmache und Hysterie in der Öffentlichkeit laut und deutlich entgegenzutreten.

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Mit Empfehlung von

Peter Schmidt

Präsident

Deutscher Arbeitgeber Verband e. V. in Wiesbaden

www.DeutscherArbeitgeberVerband.de