Marketing ist eines dieser interessanten Dinge, die man nicht lehren kann, auch wenn es Universitäten gibt, die das Gegenteil versprechen.
Denn Marketing ist der Ausdruck eines ganz eigenen und unverwechselbaren Umgehens mit Wahrnehmung und Welt. Gutes Marketing ist Eigensinn in Gestaltung, Verhalten, Sprache und Schrift. Gutes Marketing ist zur Realität aufstrebende Subjektivität.
Nun ist Subjektivität aber eben nicht verallgemeinerbar, lässt sich nicht in Regeln, Definitionen und Begriffe fassen, die allgemeingültig, objektivierbar und verbindlich sind. Da jedoch nur etwas Objektivierbares gelehrt werden kann, lässt sich also Marketing im strengen Sinne gar nicht lehren.
Ließe Marketing sich lehren, wäre es kein Marketing mehr.
Ihr
Thaddäus Rohrer
Inspiriert durch den Roman
„Die Schatten der Ideen“ von Dr. Klaus Modick, Oldenburg

